Kategorie: Allgemein

Newsletter #6

Liebe Interessierte, Mitmacher:innen, Unterstützer:innen!

Wir haben es geschafft und können euch den Newsletter #6 präsentieren. Wie überall mahlen auch bei EinsWeiter – aufgrund der Pandemie – die Mühlen langsamer…

  • Danke an Merle für das Wachsenlassen!
  • Zunächst möchten wir unseren Newsletter mit einem Beitrag unseres Architekten Christoph Luther-Mosebach beginnen:
    „Wie vielen von Euch ja bekannt ist, wurde an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim im Abschluss-Semester des Masterstudiengangs Architektur eine Projektarbeit zum Thema „Nachhaltiges Bauen“ durchgeführt. Marion hatte mit Professor Breukelman im Sommer 2020 Kontakt aufgenommen. Er fand unser Projekt so interessant, dass er eine komplette Projektarbeit für das Sozial-ökologische Zentrum EinsWeiter in den Lehrplan aufnahm. An dieser Arbeit haben 53 Studenten mit 18 Gruppenarbeiten teilgenommen.
    Betreut wurde die Gruppe von Herrn Breukelman und 3 weiteren hochschulinternen Mitarbeitern. Auch ich konnte als Bau-Frauen- und Herrenvertreter mit einem Lehrauftrag an der gesamten Betreuung teilnehmen.
    Prof. Breukelman hat der Aufgabe diese Zeilen vorangestellt:
    ,,Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ (Brundtland-Kommission, 1987) Es soll ein Gebäude entstehen, welches nicht nur hinsichtlich der CO2-Emissionen die Umwelt entlastet, sondern vielmehr einen positiven Beitrag für Mensch, Natur und Umwelt leistet. Neben den allgemeinen Anforderungen an Architekt*innen wie Darstellungen von Grundrissen, Schnitten, Ansichten, Perspektiven und Tragstruktur sollten die Student*innen das Nachhaltigkeitskonzept auch als Schaubild darstellen. Weiterhin waren eine Ökobilanz und Dokumentation der verwendeten Baustoffe, ein Energiekonzept sowie die Ermittlung der gebäudebezogenen Kosten im Lebenszyklus (LCC) exemplarisch für ausgewählte Bauteile darzustellen. Die Abschlusspräsentation wurde unter Beteiligung von EinsWeiter per Zoom vollzogen. Die Student*innen hatten eine komprimierte Erläuterung ihrer Arbeit zu referieren und ihre Ausarbeitungen vorzustellen. 16 Gruppen haben an der Präsentation teilgenommen, eine Gruppe hat ihre Arbeit nachträglich in den Hochschulordner eingestellt. Meiner Ansicht nach haben die Gruppen, die sich vor Ort mit dem Grundstück auseinander gesetzt haben, die Aufgabe besonders gut in unserem Sinne erarbeitet. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Herangehensweise und die Entwurfskonzepte der Student*innen waren. Es gab sehr technische Entwürfe, eher urbane, aber auch sehr schön in die Umgebung, die Natur berücksichtigende Entwürfe. Aufgrund der Pandemie gab es in der Betreuungsphase keinerlei persönlichen Kontakt. Dieses wichtige Element fehlte besonders, gerade im Hinblick auf die ganzheitliche Aufgabenstellung. Gemeinsam mit den Betreuer*innen und Student*innen würden wir gerne im Sommer eine Abschlusspräsentation organisieren und die Ergebnisse der Bevölkerung Lüchow- Dannenbergs präsentieren.“
    Ein Beispiel für eine der Arbeiten findet ihr hier
  • Zum momentanen Planungsstand:
    Durch eine verbindliche Zusammenarbeit mit einem zuständigen Mitarbeiter in der Verwaltung der Stadt Lüchow konnten erste vorbereitende Schritte für die Umverlegung des Busbahnhofes erfolgen. Es mussten leider einige Bäume an dem zukünftigen Standort gefällt werden, was aber zum Glück noch vor der Brut- und Setzzeit erfolgte. Sonst wäre dies erst im Herbst geschehen. Weitere verwaltungstechnische Schritte zur Umverlegung sind auf den Weg gebracht worden. Somit kommen wir hoffentlich und endlich unserem Ziel näher, das Grundstück in diesem Jahr übernehmen zu können (bzw. Übernahme durch die Trias – Stiftung). Dann – endlich – legen wir handfest los!

    Das geplante Gebäude für das Zentrum wird zu einem großen Teil auf die – dann entsiegelte – Fläche des jetzigen Busbahnhofes gesetzt. Die Fläche wird aber nicht ausreichen, sodass wir leider auch einen Teil der „Naturflächen“ beanspruchen müssen. Wenig tröstlich ist da auch der Gedanke, das Haus auf Stelzen zu gründen und ein sog. Greenbuilding zu bauen. Auch für die Nutzungsflächen im Außenbereich (z.b Lenkungswege, Kindertagespflege Lernorte) muss für die Änderung des Bebauungsplanes eine Ausgleichsfläche geschaffen bzw. gefunden werden. Und so machten wir uns auf die Suche, was sich aber als nicht so einfach heraus stellte. Marion kam auf die Idee, einen (auch im Gorleben-Widerstand) bekannten Landwirt im Ruhestand zu fragen, ob er nicht ein Stück Acker zur Verfügung stellen könnte. Und juhu – er hat sofort gesagt, dass er unser tolles Vorhaben unterstützen möchte. Er hat das gleich mit seiner Familie besprochen, alle fanden das eine gute Idee und erste Formalien – gemeinsam mit dem Stadtplaner Henrik Böhme – wurden schon mal geklärt. In Zukunft wird dieser circa 4.000 Quadratmeter große Acker in eine Streuobst-Wiese und eine artenreiche Blühwiese umgewandelt… und das sogar in Fahrrad-Nähe zu EinsWeiter! Was für ein wunderschönes Erlebnis – danke an Familie Günther aus Reddebeitz!
  • Die Gründung einer Genossenschaft als Betreiber:innen-Modell haben wir im Moment hinten angestellt (wer/welche sich aber dazu „berufen“ fühlt, ist herzlich willkommen!).
  • Im Vordergrund steht nach wie vor die Schaffung einer Koordinationsstelle (bzw. zwei mit jeweils 20 Stunden). Gerade sieht es so aus, dass wir euch im nächsten Newsletter schon mehr Neuigkeiten dazu präsentieren können – seid gespannt!
  • Ein Danke an Jonna für dieses wundervolle Kunstwerk…


Und so ist es entstanden:


Kommt weiter gut durch diese Zeit! Wir freuen uns (RIESIG) auf (kleinere) Wiedersehen, sobald die Frühlingsfrische oder Sommer-Sonne das zulässt.

Herzlichst

Eure Kerngruppe

Newsletter #5

Liebe Interessierte, Mitmacher:innen und Unterstützer:innen!
Hier kommt nun der Newsletter #5 – und für dieses Jahr auch erstmal der letzte….

  • Die Künstlerin Antje Lutz hat diese wunderschöne, bebilderte EinsWeiter-Utopie gemalt, welche während ihres Ausstellungspunktes bei dem Kunstfestival „Wagen und Winnen“ im September ausgestellt und sehr bestaunt wurde…. Hier ihre Worte dazu:
    „Der Himmel steht für Utopie und Raum, „da ist noch viel Luft nach oben“ und für gute Ideen, Gedanken. Es ist beschrieben und – ein großes Herz darunter – mit mehreren Schichten übermalt. Auf dem Bild ist das fertige Zentrum zu sehen, Menschen verschiedener Hautfarben, die sich begegnen, ein See mit einem voll besetzten Boot darin, meine Tochter mit ihrer Gehhilfe mit Team, eine alte Dame mit Rollator. Dieses Bild ist der Traum für Inklusion, vielfältige Wohngemeinschaft, gute Pflege und ein schönes, buntes, behagliches Miteinander…. Ich weiß, wie wichtig das Träumen ist: soviel hat schon geklappt!“
    Vielen Dank, liebe Antje!
    Auf dem Bild zu sehen Antje Lutz (links) mit ihrer Freundin, Kuratorin und Galeristin Franzi

  • Die Kooperation mit der HAWK Hildesheim hat nun offiziell begonnen. Professor Breukelman von der HAWK Hildesheim hat für das im Oktober begonnene Semester ein Online-Seminar mit circa 50 Master-Studentinnen und -Studenten mit dem Thema „Nachhaltiges Bauen“ gestartet. Hier der Artikel in der EJZ, lest selber:

Ein Teil der Studierenden war Ende Oktober vor Ort.

  • Der erste gemeinsame Kontakt mit der Fundraising-Agentur Eufrak – EuroConsults hat Ende Oktober in Form einer Zoom-Konferenz statt gefunden. Sie finden das EinsWeiter-Projekt sehr spannend und möchten unterstützend tätig werden. Bis Ende November guckt das Team von Eufrak nach passenden Fördermitteln – insbesondere für die jetzige Zeit bis zum Beginn des Baus! Wir freuen uns und sind sehr zuversichtlich mit so einem starken „Partner“ an unserer Seite! Vielen Dank an Hannes, der diesen Kontakt ermöglicht hat!! Zum Ende Oktober haben wir einen Förderantrag bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt eingereicht, worüber wir hoffentlich eine kleine Förderung für Honorar- und Sachmittel bekommen… drückt uns mal die Daumen!
  • Zum momentanen Planungsstand:
    Wir haben vor gut einem Jahr einen Zeitstrahl erstellt – damals war die Planung, dass EinsWeiter (bzw. die Trias-Stiftung) Ende 2020 das Grundstück übernehmen kann. Seit April ist hinsichtlich des Förderantrages zur Umverlegung des Busbahnhofes nichts passiert, die erforderliche Nachbesserung des Förderantrages durch den Landkreis ist bisher nicht erfolgt. Nun fanden weitere Gespräche mit den Verwaltungen statt – dieses Mal „auf höherer Ebene“ -, wo wir unseren großen Unmut zum Ausdruck brachten und darauf drängten, dass die Angelegenheit nun äußerste Priorität hat.
    Wir sind inzwischen ungehalten über diese zeitlichen Verzögerungen, denn die Zeit geht ins Land. Viele Menschen wollen dort Existenzen aufbauen, warten auf ihren Ausbildungsplatz… Der Druck für uns steigt!!!
    Das musste jetzt auch mal hier kund getan werden!
  • Der Flyer ist fertig…. juhuuu! So sieht er nun aus……
    (siehe auch das Video, wo anschaulich wird, wie einzigartig dieser Flyer ist)
    Wir – und auch einige, die ihn bereits in Händen hatten – finden, dass er wirklich gut gelungen ist!
  • An dieser Stelle möchten wir uns nun noch recht herzlich bedanken für die regelmäßig eingehenden Spenden zur Schaffung einer Koordinationsstelle. Es muss und darf noch mehr werden…
    Vielleicht gibt es noch weitere Menschen in Deinem/Eurem Umfeld, die diese Spendenkampagne zur Schaffung dieser dringend notwendigen Stelle unterstützen können und wollen? Ihr könnt euch für die weitere Spender:innen-Suche auch gerne den neuen Flyer bei Pfoten & Co. in Lüchow abholen!

Wir hoffen, Ihr seid und bleibt gesund und pflegt die guten Gedanken. Die Zeiten sind für uns alle turbulent, umso mehr sind unsere Gedanken bei denen, die keinen sicheren Rückzugsort haben. Tage wie diese (genau wie jeder andere) bräuchten eine solidarische, zukunftsweisende Politik. Doch auch in dieser Krise geht die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander, und Klimaanliegen finden keine Beachtung. Dabei gibt es so viele gute Ideen. Wir möchten mit EinsWeiter unseren kleinen Beitrag leisten, einen Ort zu schaffen, an dem sie weitergedacht und umgesetzt werden. 
In diesem Sinne – nutzt die grauen Tage für bunte Träume und träumt weiter von EinsWeiter. Und wenn wir das nächste Mal zusammentreffen, sind wir wieder große und kleine Schritte vorangegangen.
Habt schöne Winter-Weihnachts-Tage 
Eure Kerngruppe

Newsletter #4

Liebe Interessierte, Mitmacher:innen und Unterstützer:innen!

Der letzte Newsletter liegt noch nicht weit zurück, doch der letzte Monat hielt so viele wichtige Schritte bereit, dass wir diese bereits jetzt erneut mit Euch teilen möchten:

  • Unser Spendenaufruf für die Koordinationsstelle läuft! Einen vorformulierten Text findet ihr als PDF-Datei hier, der dann kopiert und als Mail oder Ausdruck weitergegeben werden kann. Gerne darf dieser an Omas, Tanten, Onkels, Cousinen, Freunde, Bekannte, Handwerker:innen und Wendlandliebhaber:innen aus nah und fern weitergeleitet werden. Den offiziellen Spendenaufruf erhaltet ihr zeitgleich mit dem Newsletter als separate Email. Wir sind mit der Finanzierung unserer Koordinationsstelle „schon“ bei 10%. Zur Erinnerung, wir wollen über monatliche Dauerspenden ein bis zwei Personen (Jobsharing) fest anstellen, um zentrale Aufgaben (etwa Koordination, Kommunikation, Fundraising…) bei EinsWeiter zu übernehmen. https://einsweiter.com/unterstuetzung/
  • Besuch der Grünen auf dem Gelände: Wir haben uns mit Miriam Staudte und Uwe Dietrich auf dem Gelände getroffen. Es ging vor allem um den derzeitigen Planungsstand sowie darum noch mehr Unterstützung auch aus der Politik für unser Vorhaben zu bekommen. Schaut euch dazu hier unseren ersten Videopodcast an:
  • Bei der Anfang Juli statt gefundenen Begehung mit Henrik Böhme (Stadtplaner), Lars Wellmann (Naturschutzgutacher) und Christoph (unser Architekt) ging es um die Konkretisierung des baulichen Konzeptes: Wo ist wieviel Bebauung vorgesehen? Wieviel bauliche Nebenflächen für Terrasse, Wege etc. werden insgesamt benötigt? Wo wird geparkt? Welche Randflächen können als Grünflächen ausgewiesen werden? Wo sind mögliche Ausgleichsflächen vorhanden? Christoph erstellt anhand dieser verschiedenen Ebenen nun einen Vorhabensplan, der in der nächsten Zeit weiter ausgearbeitet wird. Im Herbst werden dann weitere Planungsgespräche mit Henrik Böhme sowie der Stadt Lüchow stattfinden, damit ein finaler Bebauungsplan „auf den Weg gebracht“ werden kann.
  • Wir sind in konkreten Gesprächen mit einer Agentur für Fundraising, die uns gerne unterstützen wollen – wir freuen uns sehr! Im Oktober wird es dazu ein erstes Treffen in Berlin geben. Wenn wir diese Kooperation miteinander eingehen, haben wir eine professionelle Begleitung in der Antragsstellung sowie echte Experten:innen für Förderprogramme an unserer Seite. Ziel ist es sowohl für den Bau des Hauses, als auch für die einzelnen Teilbereiche verschiedene Förderungen einzuwerben. Darüber hinaus würde die Agentur zukünftig in bewilligten Projekten die Abwicklung, Buchhaltung und administrative Koordination übernehmen, was eine enorme Entlastung sowie ein weiterer Meilenstein in der Realisierung von EinsWeiter wäre. Für EinsWeiter ein weiterer, großer Schritt, auf den wir schon sehr gespannt sind.
  • Das Treffen der „Hutträger:innen“ aus den jeweiligen Gruppen fand am 25. Juli statt. Trotz der Ferienzeit haben wir uns mit 15 Menschen im PostLab in Lüchow treffen können. Zum einen wollten wir uns gemeinsam auf den aktuellen Planungsstand bringen und zum anderen erfahren, was es braucht um weiter arbeiten zu können. Zusammenfassend gesagt freut sich jede Gruppe (welche das genau sind, ist in Newsletter #2 zu lesen) über verbindliche Zukunftsmacher:innen, die Lust und Energie haben, ihren Raum und „Räume“ bei EinsWeiter mitzugestalten. In unserem Plenum hat uns besonders der geplante große Veranstaltungsraum beschäftigt, der – möglichst flexibel für verschiedenste Nutzungen und Angebote – mit einer Größe von 600 Quadratmeter geplant ist. Es gibt schon viele Ideen und Wünsche an diesen Raum wie z.B. inklusives Tanzen, Märchentanz, Dance Fitness, bewegte Meditation, Bouldern für Familien, Chöre, die dort proben und auftreten…  und es gibt ein wunderbares Zirkusprojekt für Kinder und Jugendliche, das bei EinsWeiter ein Zuhause finden möchte. Es ist in Planung, eine AG nur für diesen Raum zu gründen, um z.B. an einem Finanzkonzept zu arbeiten. Dafür braucht es noch einige kreative, schlaue Köpfe und auch noch mehr Menschen, die sich dort mit ihrem Angebot verwirklichen wollen.
  • Unser erster Flyer ist im Druck! Merle, unsere Grafikdesignerin, hat ein kleines Kunstwerk geschaffen, und wir sind sowohl ästhetisch als auch inhaltlich schwer begeistert. Die Druckerei „Beisner Druck“ hat uns nach ihren Möglichkeiten ein kleines Sponsoring zukommen lassen – ein Danke dafür! – und wir können es kaum erwarten, dass die Tinte getrocknet ist und wir ihn teilen können. Ursprünglich wollten wir regional drucken lassen, aber das entsprechende Umweltpapier und die spezielle Falztechnik konnte leider vor Ort nicht „bedient“ werden. Hoffentlich beim nächsten Mal!

Wir hoffen, es geht euch allen gut und ihr genießt den Sommer und die Auszeit. Doro und Marion entlassen wir mit diesem Newsletter in eben jene und hoffen auf ein buntes, kräftiges, lustiges Wiedersehen im Oktober.

Haltet zusammen und sprecht viel über EinsWeiter.

Alles Liebe

Euer Kernteam

Newsletter #3

Liebe Interessierte, Mitmacher:innen und Unterstützer:innen!

Es war viel in der letzten Zeit – und dementsprechend lang ist der Newsletter #3. Hier nun die wichtigsten Informationen für Euch!

  • Birgit ist nicht mehr da… eine der tragenden Säulen von EinsWeiter, Birgit Schiemann, ist im Mai unerwartet gestorben! In unserer gestalteten Zeitungsanzeige in der Elbe-Jeetzel-Zeitung stand: „Wir haben eine Mitstreiterin für eine solidarische Gesellschaft verloren. Wir danken Dir für Deine Herzenswärme, Deine Empathie, Dein Tun und Handeln für Mensch und Umwelt….“ Wir möchten Bojan, einem Künstlerkollegen aus Berlin, für das wundervolle Video danken, das er in Gedanken an Birgit mit einem Teil ihrer Bilder zusammen gestellt hat… Schaut selbst….https://www.youtube.com/watch?v=DjtysIqz_-s
  • Wie im letzten Newsletter bereits erwähnt, haben wir am LüDiA-Wettbewerb teilgenommen. Wir sind überglücklich, dass wir den zweiten Platz belegt haben und somit in den Genuss von 1.500,00 € Preisgeld kommen. Es war ein sehr fruchtbarer Prozess für EinsWeiter, und wir können jetzt endlich so richtig mit dem Spendensammeln loslegen um unsere Koordinationsstelle (siehe Newsletter #2) aufzubauen. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei Fabian Östereicher von der Hilfswerft bedanken, der uns während des gesamten Wettbewerbs betreut und mit Rat, Tat und Hand zur Seite gestanden hat.
  • Es ist soweit – wir haben im Rahmen des LüDiA-Wettbewerbs auf der Info-Seite die Rubrik „Unterstützung“ installiert. Hier ist auch ein kleiner Film zu sehen als Spenden-Aufruf! Unsere Idee dabei ist, dass es mindestens 150 Menschen gibt, die über einen gewissen Zeitraum (perfekt wäre ein Jahr) zehn Euro im Monat spenden. Wir denken, dass diese Anzahl an Spender:innen schnell zusammen kommt, wenn jede:r jeweils eine Person findet, die das auch tut – und diese wiederum auch eine Person findet, die das tut…. und, und, und! Das sog. Schneeball-System… So können wir ein oder zwei Personen faire Arbeit bieten. Die Stellenbeschreibung findet ihr in der Menüleiste unter „Unterstützung“. Kommt, wir packen es an – gemeinsam schaffen wir das!
  • Ende April gab es eine weitere Begehung in kleiner Gruppe zusammen mit unserem hauptverantwortlichen Architekten Christoph. Nachdem bei einer vorherigen Begehung bereits erste Lenkungs-Wege und Lernorte besprochen wurden, die in dem naturbelassenen Teil des Grundstücks entstehen sollen, lag der Augenmerk dieses Treffens auf dem zu bebauenden Teil. – Wo genau soll das Haus entstehen? – Welche zentralen sowie unterschiedlichen Bedürfnisse müssen bei der Planung berücksichtigt werden? – Wer braucht einen ruhigen Ort mit Blick ins Grüne, wer direkte Anlieferwege? – Wie stellen wir Barrierefreiheit sicher? – Und wie lässt sich all das im Einklang mit der vorhandenen Natur umsetzen? – Wo können Parkplätze entstehen und wie hoch ist der Bedarf (insbesondere bei größeren Veranstaltungen?) Die derzeit durch den Busbahnhof bebaute Fläche bietet relativ viel Spielraum, auch für unsere großen Wünsche und Pläne, so dass wir viel umsetzen werden können ohne zu stark in den grünen Teil des Grundstücks eingreifen zu müssen. Mehr noch, wie Christoph erklärte, „wir holen die Natur zu uns“. Auch dort wo derzeit Beton ist, können Grünflächen entstehen. Christoph hat nun u.a. auf Basis dieses Treffens die Erfordernisse an das Gebäude – als einen Teil des Vorhabensplans – erstellt. Der Vorhabensplan ist der nächste notwendige Schritt, den der Stadtplaner Henrik Böhme für die Aufstellung des Bebauungsplans braucht. Ein Treffen mit Christoph, Henrik, Lars Wellmann (Landschafts- und Naturschutz-Gutachter) und welchen von der „Kerngruppe“ findet Anfang Juli statt.
  • Es gibt eine weitere Uni an unserer Seite – die HAWK Hildesheim! Wir werden zum Thema Architektur, energieeffizientes und nachhaltiges Bauen zusammenarbeiten. Wir freuen uns auf Professor Breukelman und seine Student:innen!
  • Unser Projektvorhaben nimmt ja immer mehr Fahrt auf, und die Anforderungen steigen. Es hat sich im Laufe der Zeit eine kleine – inzwischen fünfköpfige – „Kerngruppe“ gebildet. Mit Kompetenz, Verbindlichkeit, Spaß und Freude erledigen wir anstehende EinsWeiter-Schritte. Inzwischen treffen wir uns alle zwei Wochen zu einem Arbeitstreffen – dazwischen findet der Austausch per Mail etc. statt. Wir freuen uns sehr, dass diese Gruppe im Juli um drei Menschen reicher wird – das ist ganz wunderbar!
  • Die Leichte Sprache ist nun auf der Webseite installiert. Noch ist der Button schlecht zu finden (kleines Fähnchen ganz rechts neben „englischer Übersetzung“) – wir arbeiten dran! Macht euch selber die Freude, lest schon mal! Auf diesem Weg bedanken wir uns herzlich bei Dir, Denise Kastler für Deine Unterstützung! Mit Deiner Spende war es möglich, einen Profi mit der „Übertragung“ zu beauftragen.
  • EinsWeiter wird Trägerverein für das Aktionsbündnis „Wilde Wiese Wendland“: EinsWeiter begreift sich mit seinen umliegenden Naturflächen als einer der Knotenpunkte des Aktionsbündnisses „Wilde Wiese Wendland“ https://wendland.wildewiese.net/. Durch die gute und langjährige Vernetzung mit verschiedensten Akteur:innen im Landkreis und die satzungsgemäße Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist unser Verein ein passender Träger für das Projekt.
  • Vielen Dank für die bisherigen, positiven Rückmeldungen zum Thema „Gründung einer Genossenschaft“. Über weitere freuen wir uns…
  • Das im Newsletter #2 angekündigte große EinsWeiter-Treffen fällt wegen der Corona-Pandemie kleiner aus. Es treffen sich nun erstmal im Juli die „Hutträger:innen“ aus den verschiedenen Gruppen mit der Kerngruppe. Nähere Informationen hierzu folgen!

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